Politik geht uns alle an

Es ist gut, dass wir in einer Demokratie leben, in der jeder Bürger das Recht hat, sich einzumischen. Und dennoch tun dies viel zu wenige. Vielfach herrscht der Glaube, dass man gegen „die da oben“ nichts ausrichten kann und dass es sich vielleicht nicht einmal mehr lohnt, zur Wahl zu gehen. Tatsächlich wird in Wahlkampfzeiten unendlich viel versprochen, später jedoch kommt alles anders. Es scheint egal, wer gerade mit wem regiert, die Unterschiede sind marginal. Ob Euro-Rettung, Zuwanderungspolitik, Sozial-, Wirtschafts-, Finanzpolitik oder auch Familienpolitik, den etablierten Parteien fehlen die Visionen, es wird nur noch in Legislaturperioden gedacht. Die Macht ist wichtiger, als die Zukunft unseres Landes. Schnell entsteht der Eindruck, dass wir keine andere Wahl haben, als alles das hinzunehmen, was über uns und meist auch gegen uns entscheiden wird.

Dies ist jedoch falsch. Ein ganz elementares Element der Demokratie ist auch, dass Menschen sich zusammenfinden und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Genau dies haben wir im Oktober 2010 getan. Menschen aus allen Ecken unseres Landes sind zusammengekommen, um völlig andere Gedanken in die Politik zu bringen. Es war die Zeit, in der ganz Deutschland über ein Buch diskutierte, das mit Zahlen und Fakten die politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit gerade in der Zuwanderungs- und Familienpolitik offenbarte. „Deutschland schafft sich ab“ schlussfolgerte der Autor Dr. Thilo Sarrazin und skizzierte am Ende seines Buches zwei Szenarien. Entweder es bleibt alles, wie es ist und Deutschland schafft sich tatsächlich ab oder die Politik beginnt endlich umzusteuern. Am Ende hat diese Debatte nicht wirklich viel verändert, der Autor wurde trotz seines SPD-Parteibuches und mit allen seiner Befürworter erwartungsgemäß in die rechtsextreme Ecke gerückt, während gleichzeitig die beschriebenen Probleme weiter wuchsen.

Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden und haben DIE FREIHEIT gegründet. Denn was ist falsch daran, seiner Heimat eine Zukunft geben zu wollen? Was ist falsch daran, sich dafür einzusetzen, dass die ohne Zweifel herausragenden Erfolge in der Geschichte unseres Landes auch für unsere Kinder und deren Kinder eine Bedeutung haben? Was ist falsch daran, zu fordern, dass Bürger gefragt werden, wie sie in Zukunft leben wollen? Nichts ist daran falsch – im Gegenteil. Wir wollen mehr Mitbestimmung, die direkte Demokratie auch und erst recht auf der Bundesebene durchsetzen. Wir wollen, dass auch das deutsche Volk endlich über seine Verfassung abstimmt, die selbstverständlich alle Elemente der direkten Demokratie enthalten soll. Wir wollen aber noch viel mehr! Wenn auch Sie zu denen gehören, die sich ihren freien Geist bewahrt haben, dann sind Sie hier genau richtig. Machen Sie sich selbst ein Bild über eine noch junge Partei, aber auch über das, was wir uns zum Ziel gesetzt haben. Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie mehr erfahren oder sich einbringen wollen.

Michael Stürzenberger